Unterm Baby-Speck sitzt das Sexy-Pack


Frauen sind arm dran – allein schon wegen der Evolution und durch ihre biologische Bestimmung. Bei Frauen sammeln sich Fettpolster an Bauch und Hüften. Das war Jahrtausende lang lebenswichtig und arterhaltend, um Mutter und Kind in Notzeiten vor dem Verhungern zu schützen. Heutzutage ist der Segen von einst für Viele zur Last geworden. Denn wir essen zu viel und bewegen uns zu wenig. Und was die Schöpfung als Energiereserve gedacht hat, hängt uns jetzt als hartnäckigstes aller Fettdepots an. Müssen sich Frauen deshalb in ihr genetisches Schicksal ergeben? Natürlich nicht!

Obwohl – ab 30 verstärkt sich das Problem noch: Der Stoffwechsel verlangsamt sich, Grundumsatz und Kalorienverbrauch sinken. Die Muskelmasse nimmt jährlich um ein Prozent ab. Das Zuviel an Essen und Trinken wird immer schneller in Fett umgewandelt und vor allem an Bauch und Hüften abgelagert. Um einer stetigen Gewichtszunahme entgegenzuwirken, müsste frau mehr trainieren und weniger essen.

Leider glauben besonders Frauen lieber an Wunder aus Pillen und Pülverchen als an die Macht der Bewegung. Aber Diäten machen eher dick als schlank. Sie lösen fast zwangsläufig einen Jojoeffekt aus, der nach jeder Diät dicker macht. Unsinnig bis ungesund sind Pillen zur Reduktion des Hungergefühls, zur Reduktion der Fettaufnahme im Darm und Abführmittel. Operationen wie Bauchstraffen und Fettabsaugen sind weder eine natürliche noch eine dauerhafte Lösung. Preisgünstiger und gesünder sind Ernährungsumstellung und Trainingsprogramme.

Problem bei jeder Art von Reduktionskost: Der Körper baut Muskelzellen ab und schont die Fettreserven für Notzeiten. Daher ist Bewegung und Muskeltraining wichtig für einen straffen Körper und flachen Bauch.

Das Training der Muskulatur mit spürbaren Gewichten hat noch einen anderen Vorteil: Statt des alters-bedingten Abbaus von Muskulatur, kommt es zu einer Aktivierung und sogar zur Rückgewinnung verlorener Muskelfasern. Die benötigt der Körper, um Energie zu verbrauchen (damit ihr Überschuss nicht in Fett umgewandelt wird) und eingelagertes Depotfett zu verbrennen (und so lästige Polster abzubauen). Durch Ausdauertraining wird der Fettstoffwechsel angeregt, die Fettreserven kommen in Bewegung.

Weitere Effekte: Die Pumpleistung des Herzens wird verbessert. Mit weniger Schlägen pumpt das Herz mehr Blut. Die Leistungsfähigkeit der Lunge wird verbessert: mit weniger Atemzügen gibt die Lunge mehr Sauerstoff an das Blut ab. Die Adern spülen das Blut mit entspanntem Blutdruck zu den Muskelzellen und Fettzellen. Mit Hilfe des Sauerstoffs wird das Fett in Energie und schließlich in Bewegung umgesetzt.

Wer die Belastungssteuerung richtig dosiert, trainiert erfolgreich. Technische Hilfsmittel wie Puls-Uhren oder sportmedizinische Verfahren wie Ergometer-Tests oder Laktatmessungen können dabei helfen. Ihr Trainer weiß, wie Sie besonders effektiv trainieren .

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